Schachspiel
 
Schach: Denken "im Quadrat"
Schach ist eines der ältesten überlieferten Spiele der Menschheit und fasziniert seit jeher durch seine Tiefe und den Reichtum an möglichen Zügen.
Schach fördert und fordert logisches Denken, Phantasie, Geduld, Ausdauer, vorausschauendes Planen, Durchsetzungs- vermögen, Konzentration, Kreativität, Gedächtnis und Selbstkritik – Kompetenzen, die auch in anderen Lebensbe- reichen vorteilhaft zur Anwendung kommen können. Das Spiel ist somit ein idealer "Probierstein des Geistes", wie es Goethe einmal formuliert hat.
Im Kurs werden Schachprobleme, Partiefragmente und komplette (Meister-)Partien als Arbeitsmaterialien heran- gezogen.


Fitness fürs Gehirn

Zwar ist wissenschaftlich immer noch nicht geklärt, wie überhaupt Schachzüge im Gehirn erdacht werde. Moderne bildgebende Verfahren liefern jedoch den Nachweis, dass die beim Schachspielen aktivierten Hirnzonen symmetrisch angeordnet sind und vom Hinterhaupt über die Scheitellappen bis in die vordere Großhirnrinde reichen. Dies gilt als Beleg dafür, dass sowohl analytisches Denken (linke Hirnhälfte) als auch Intuition (rechte Hirnhälfte) gleichermaßen gebraucht und trainiert werden.
Die Aufnahme aus einem Kernspintomographen können Sie sich hier anzeigen lassen.

Vom Nutzen des Schachs

Neben den für das Spiel grundlegenden Fähigkeiten wie räumliches Vorstellungsvermögen, Mustererkennung, Vorausberechnung, Phantasie und Rechenvermögen sind zahlreiche weitere Eigenschaften notwendig: Ein gutes Gedächtnis, Konzentration und Ausdauer, Einhaltung von Regeln, Urteilsvermögen und Entscheidungskraft, ein souveräner Umgang mit Erfolg und Misserfolg. Diese Tugenden werden beim Schachspielen nicht nur vorausgesetzt, sondern bei der intensiveren Beschäftigung damit trainiert und weiterentwickelt.
Viele dieser Eigenschaften bezeichnet man auch als Schlüsselqualifikationen, die für den beruflichen Erfolg, aber auch für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit eminent wichtig sein können. So eröffnet
das Schachspiel gerade dem "jungen" Gedächtnis einen Einblick in die Auseinandersetzungen des täglichen Lebens.
Die Möglichkeit, Schach in Schulen und anderen Einrichtungen zu lehren, hilft soziale Brücken zu überwinden und trägt zur Stabilisierung unserer Gesellschaft bei. Eine Langzeitstudie der Uni Trier stellte fest, dass leistungsstarke wie leistungsschwächere Schüler vom Schachunterricht profitieren, u. a. konnte eine deutliche Zunahme der Lesekompetenz festgestellt werden. Ein lesenswerter Bericht über das (Schul-)Projekt "Schach statt Mathe" erreichen Sie über das Nachrichtenarchiv von Chessbase mit einem Klick auf die nachfolgende Internetadresse:  www.chessbase.de


Termine

Im Sommersemester 2017 findet für Studierende der Fachhochschule Dortmund im Rahmen des "Studium Generale" wieder meine Veranstaltung Vernetztes Denken am Beispiel Schach statt.
Einige - meiner Meinung nach - relevante Links zum Thema Schach sind in dieser Linkliste hinterlegt.

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