prof. bernd echtermeyer

Exkursion nach New York City SS 2002

Ein Vorwort:

New York - warum eine Exkursion nach New York? Für Studierende des Fachbereichs Architektur gehörten Exkursionen schon immer zum festen Bestandteil des Studiums. Sie bilden für die heranwachsende Architektinnen und Architekten einen eminent wichtigen Hintergrund, nicht nur für die Veranschaulichung des theoretisch Gelernten und dessen Bewährung in der praktischen Anwendung sondern auch für die Erfahrung jener realen Komplexität unserer gebauten Umwelt, an deren Zustandekommen und Ergebnis ja gerade die Planer und Architeken beteiligt und in hohem Maße verantwortlich sind. So entstand bei den begleitenden Dozenten aus den Fächern des Projektstudiums und der Baugeschichte vor längerer Zeit der Gedanke, nach vielen Jahren und Exkursionen in europäische Länder und Städte, zuletzt nach Griechenland zur Baugeschichte der Antike, nun auch einmal eine Exkursion zur Geschichte der Moderne, nach New York, zu planen. 2001 war es dann endlich soweit. Wir begannen, uns mit New york zu beschäftigen. Seminarveranstaltungen im WS 2001 und SS 2002 waren Bestandteil der Vorbereitung.

Dann kam der 11. September, nach dem Schock wollten wir nicht von unserem Vorhaben abrücken, aber doch etwas anders vorgehen. Es erschien uns wichtig , nicht nur Aspekte des Bauens in New York zu erforschen, sondern auch die Analyse möglichst vieler kultureller Aspekte mit in die Exkursionsvorbereitung aufzunehmen. Um eine Basis für eine kritische Auseinandersetzung zu schaffen, sollten die Themen zu New York - eigentlich eine untypische amerikanische Stadt - auf mehreren Ebenen untersucht werden. So kamen unter anderem Leitmotive aus Musik, Kunst, Fotografie, Mode, Gourmet, Design, Literatur, Religion, Film, Politik, Theater, Tanz und Cartoon zusammen.



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